Umstellung im Vertrieb unserer Creative-Commons-Hörspiele

Hi Folks!

Technik und Internet sind ausgesprochen schöne Zeitkiller. Alles wirkt grenzenlos, alles erscheint uneingeschränkt möglich. Und doch gibt es Grenzen, an die man gelegentlich stößt, welche man sich vorher, als man das Web nur von der Seite des Surfers kannte, nicht einmal erträumt hätte! Die physikalische Grenze des Webspaces ist noch recht einfach nachzuvollziehen, hat man doch im eigenem Rechner ein Äquivalent namens Festplatte, welche ebenfalls und grundsätzlich zu klein ist. Eine Grenze ganz anderer Art aber formiert sich unter dem Wort Traffic.

Als Traffic bezeichnet man den Datenverkehr, der zwischen Server und Client auftritt, was bis hierhin noch recht verständlich ist (für den Interessierten: Hier der Link zu Wikipedia). Auch ist es irgendwie logisch, dass die Nutzung von Telekommunikationsleitungen Kosten verursacht, die gerne an den Nutzer in unterschiedlichster Form weitergegeben werden: Entweder man bezahlt pro Monat relativ viel Geld, damit man die Leitungen uneingeschränkt nutzen kann, oder man darf sie nur bis zu einem bestimmten Datenvolumen nutzen. Da wir mit Pentagramm ja noch in den Kinderschuhen stecken, das Projekt uns nur Geld kostet und keins einbringt, haben wir uns halt für einen günstigen Vertrag mit dieser Traffic-Limitierung entschieden, was bis zu Fertigstellung von „Dämonen im Fahrstuhl“ auch überhaupt kein Problem war.

Doch kaum war die ca. 35 Megabyte große Datei auf meiner Festplatte zur Veröffentlichung fertig, wurde uns das Traffic-Problem bewusst: Was ist, wenn nun mehr Leute als erwartet die MP3 laden? Dann geht unsere Website offline, weil wir unser monatliches Traffic-Kontingent aufgebraucht haben. Und mit der Website unser Forum, welches unser Haupt-Kommunikationsmittel ist, da wir nicht nur in Deutschland verstreut sind sondern derzeit auch eine Außenstelle in Stockholm unterhalten und ab Oktober unsere Präsenz in Prag festigen. Ohne unser Forum würde also erstmal alles zum erliegen kommen, bis es wieder online ist. Keine erfreuliche Aussicht.

Aus diesem Grund haben wir für die Veröffentlichung von EGG Folge Eins einen Kompromiss geschlossen, welcher zwar die Datei verteilt, uns aber keinen Einblick in irgendwelche Statistiken gewährt. Mit der Entscheidung für einen so genannten One-Click-Hoster-Dienst, haben wir Eddie in die unendliche Tiefen des Internets geschickt, ohne seinen Weg verfolgen zu können. Seitdem bedrängen uns Fragen, wie viele Menschen unser Lieblingsirrer schon erschreckt und das Gruseln gelehrt hat. Fragen, die uns wohl leider nie beantwortet werden. Folglich war schnell klar, dass eine andere Lösung gefunden werden müsste.

Eine größeres Webhosting-Paket steht immer noch nicht zur Debatte, da wir mit dem, was wir haben, eigentlich zufrieden sind und von der Problematik mit dem Traffic mal abgesehen vorerst keine weiteren Features brauchen. Vor allem in Bezug auf die Mehrkosten würde es sich für uns einfach nicht rentieren. Und lange Zeit war guter Rat teuer und wir freundeten und schon langsam mit dem Gedanken an, auch für EGG Zwei diesen Weg zu gehen. Doch wie es der Zufall so will, bot sich die Lösung fast von selbst an.

Dank der Idee, einen Produktions-/Mitteilungs-/Newsblog zu errichten und der relativ spontanen Entscheidung meinerseits, WordPress.com als Blog der Wahl zu nehmen, werden wir demnächst in eine recht komfortable Situation kommen. Für einen spottbilligen Preis im Vergleich zum größeren Webhosting-Paket können wir bei WordPress.com eine Webspace Erweiterung für ein Jahr mieten, mit der uns auch erlaubt wird, hier MP3s und AAC (Advanced Audio Codec – das Apple/ iTunes-Format mit der Dateiendung m4a) zu hosten. Nachdem auch die Finanzierung dieser Unternehmung geklärt ist, werde ich die Erweiterung in den nächsten Tagen bestellen. Bis zum Ende der Woche sollte EGG-Eins dann auch hier im Blog als Download erhältlich sein. Sollte es zu irgendwelchen Verzögerungen in unserer Zeitplanung kommen, werdet Ihr es natürlich als Erstes erfahren.

Bis auf weiteres – oder präziser: Bis sich das größere Webhosting-Paket für uns lohnt, werden auch zukünftig zumindest alle in Braunschweig produzierten Creative-Commens-Hörspiele hier im Blog veröffentlicht werden. Ob Hastings und Grey hier ein neues bzw. ein weiteres zu Hause findet, muss ich erst mit dem Verantwortlichen abklären. Sobald ich näheres herausgefunden habe, werde ich Euch informieren.

So long, Euer

xenon

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